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Herkömmliche Therapien

Die derzeitigen Therapiemethoden der Herzinsuffizienz umfassen die Behandlung mit Medikamenten oder operative Methoden. Beide Therapien sind für den Patienten mit Nebenwirkungen oder gesundheitlichen Risiken verbunden.

  

Medikamente

Medikamente sind bisher ein unverzichtbarer Bestandteil der Therapie der Herzinsuffizienz. Meistens werden Präparate aus verschiedenen Wirkklassen kombiniert. Sie müssen genau dosiert und korrekt eingenommen werden, was durch die Kombinationsvielfalt oftmals erschwert wird. Medikamente führen teilweise zu erheblichen unerwünschten Nebenwirkungen, die wiederum behandelt werden müssen. Die regelmässige Einnahme wird dadurch in vielen Fällen vernachlässigt.

 

 

 

Operative Methoden

Invasive Therapiemethoden umfassen die vorübergehende oder dauerhafte Implantation medizinischer Geräte, die die Herzfunktion elektrisch oder mechanisch unterstützen. Sie sind nicht für alle Patientengruppen geeignet und mit hohen Kosten verbunden. Für Ihren (manchmal unvermeidbaren) Einsatz ist immer ein chirurgischer Eingriff mit den damit verbundenen Risiken erforderlich. Als Ultima Ratio kommt eine Herztransplantation in Frage.

 

 

 

 

 

Medikamente bei Herzinsuffizienz:

• Inotrope – Herzkraft steigernd 
• Diuretika – Wasser treibend
• ACE-Hemmer – Nachlast senkend
• Vasodilatatoren – Gefäss erweiternd
• Betablocker – Herzfrequenz und Blutdruck
   senkend
• Aldosteron-Antagonisten – 
   Flüssigkeits-Hormon regulierend

 

 

Operative Methoden bei Herzinsuffizienz:

• Verschiedene Herzschrittmacher-
   systeme (Pacemaker, ICD, CRT)
• Mechanische Kreislaufunterstützungs-
   systeme (IABP, LVAD, Kunstherz)
• Herztransplantation